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Orthografische Besonderheiten

Wenn die Kinder mit dem lautorientierten Schreiben zurechtkommen, stehen anschließend die Abweichungen vom lautorientierten Schreiben im Mittelpunkt des Interesses. Diese Abweichungen von der Lautschrift machen die eigentliche Rechtschreibung oder Orthografie aus. Natürlich sind das lautorientierte und das orthografische Schreiben keine streng getrennten Phasen, die Übergänge sind fließend und von Kind zu Kind verschieden.

Auf einige dieser orthografischen Besonderheiten und orthografischen Konzepte wird im Folgenden eingegangen.

Wesentlich ist es darauf zu achten, ob diese orthografischen Besonderheiten einfachen, d.h. von den Kindern nachvollziehbaren Regeln folgen (Regelwissen) oder ob man sie als Ausnahmen ansehen muss (Merkwissen). Bei schwierigeren Regeln wird man im Einzelfall abwägen müssen, ob man versucht sie den Kindern näher zu bringen. In der Grundschule wird dies im Allgemeinen aber wohl nicht sinnvoll sein.

Zu beachten ist auch, dass Kinder, wenn sie anfangen orthografische Regeln - bewusst oder unbewusst - zu benutzen, diese oft an „falschen“ Stellen anwenden. Dies wird als Übergeneralisierung bezeichnet. Auf den ersten Blick mögen solche Schreibungen chaotisch wirken, im Allgemeinen sollte man sie aber als positives Zeichen dafür ansehen, dass sich das Kind aktiv mit der Rechtschreibung auseinander setzt. Dass dies anfangs zu relativ vielen Fehlern führt ist nur natürlich. Im Übrigen sind diese „Fehler“ häufig höchst logisch, z.B. wenn das Kind Fahrrahd statt Fahrrad schreibt, also beide langen a in der gleichen Weise.

 


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Stand: Januar 2015